Geschichte

Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Geschichte des Fraunhofer SCAI

Das Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI ist im Jahre 1992 aus dem Institut für Methodische Grundlagen der Informationstechnik des damaligen GMD – Forschungszentrums Informationstechnik GmbH, ehemals Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) hervorgegangen.

Die Inhalte des Instituts sind in der Informatik stark geprägt durch Theorie und Praxis der Petrinetze (Carl Adam Petri war bis 1990 einer der Leiter des Instituts) und in der Numerik durch Entwicklung und Anwendung der Mehrgittermethoden.

Als Institut der GMD – Forschungszentrum Informationstechnik GmbH leiten Prof. Dr. Ulrich Trottenberg (geschäftsführend) und Prof. Dr. Thomas Lengauer, Ph.D das SCAI. Trottenberg verantwortet den Bereich Wissenschaftliches Rechnen, Lengauer den Bereich Diskrete Algorithmen und ihre Anwendungen.

Im Juli 2001 fusioniert die GMD mit der Fraunhofer-Gesellschaft für Angewandte Forschung e.V. (FhG). Ende des Jahres wechselt Prof. Lengauer als Leiter der Abteilung Computational Biology and Applied Algorithmics an das Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, Professor Trottenberg übernimmt nebenamtlich die Leitung des Instituts Simulations- und Softwaretechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, bleibt aber im Hauptamt Leiter des Fraunhofer-Instituts SCAI und C4-Professor für Angewandte Mathematik / Wissenschaftliches Rechnen am Mathematischen Institut der Universität zu Köln.

Während Grundlagenforschung und Anwendungsentwicklung bisher im Institut gleichberechtigt vertreten waren, liegt der Schwerpunkt des Fraunhofer-Instituts SCAI nun auf den Anwendungen. Die neuen Geschäftsfelder des Instituts heißen Simulationsanwendungen, Numerische Software, Optimierung und Bioinformatik.