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Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI
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Zu den Angeboten im Geschäftsfeld Numerische Software gehören:
- Zusatzprogramme, die Ergebnisse kommerzieller Simulationssoftware analysieren und optimieren. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel die Strukturmechanik oder die Crashsimulation.
- Kompressionssoftware für Simulationsergebnisse.
- Software, die vorhandene Simulationspakete beschleunigt. Hier bieten wir eine Bibliothek hocheffizienter, hierarchischer numerischer Lösungsverfahren, die sich direkt in bestehende Simulationsprogramme integrieren lassen.
DIFF-CRASH
DIFF-CRASH ist ein Softwarepaket zur Stabilitätsanalyse von Aufprallsimulationen. Physikalische Verzweigungen beim Automobilentwurf und numerische Instabilitäten im Simulationspaket bedingen in vielen Fällen eine sehr empfindliche Abhängigkeit der Simulationsergebnisse von selbst kleinsten Modelländerungen. DIFF-CRASH erlaubt es, kritische Strukturbereiche zu finden und gibt Hinweise zu deren Stabilisierung.
FEMZIP
FEMZIP komprimiert Daten unter Berücksichtigung der Genauigkeit in verschiedenen Stufen so, dass sie nach der Dekompression als Ersatzdaten für das Standard-Postprocessing benutzt werden können. Die Kompression ist nicht verlustfrei. Die Genauigkeit der komprimierten Daten wird vom Benutzer festgelegt.
SAMG
SAMG ist ein Softwarepaket zur hocheffizienten numerischen Lösung großer, dünnbesetzter Matrixprobleme. Solche Probleme findet man in den Anwendungsgebieten Strömungsmechanik, Strukturmechanik, Ölreservoir- und Grundwassersimulation, Gießereitechnik, Prozess- und Devicesimulation in der Halbleiterphysik sowie der Schaltkreissimulation. Die Lösungsmodule von SAMG nutzen moderne hierarchische Verfahrensansätze (algebraische Mehrgittermethodik, AMG) und sind daher besonders zur Lösung umfangreicher Klassen diskretisierter elliptischer Differentialgleichungen geeignet. Gegenüber klassischen Lösungsansätzen besteht ein Hauptvorteil der in SAMG vorhandenen Lösungsmodule in ihrer numerischen Skalierbarkeit, das heißt der Rechenaufwand ist nur linear von der Zahl der Unbekannten abhängig.



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