Pressespiegel 2008

Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Grid Computing für die Industrie

Beilage VDI Nachrichten, 12. Dezember 2008

»(…) Mit den Technologien des Grid Computing – teilweise basierend auf dem Konzept der 2Service Oriented Architecture (SOA)" – können Lösungen für diese Probleme der Interoperabilität heterogener Systeme geschaffen werden. Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI entwickelt dazu prototypische Lösungen. Zu den Angeboten gehört es unter anderem, vorhandene Grid-Technoligien, Web-Services sowie Middleware-Systeme (Globus, UNICORE, gLite, GRIA uvm.) interoperabel zu nutzen, auf den spezifischen Bedarf der Anwendungspartner zugeschnittene Erweiterungen zu entwickeln und den Nutzern Beratung und Training mit der Grid-Software anzubieten. (…)«

Champions League der ICT

Best Practice, Ausgabe 04/2008

»(…) Grid Computing ist eine der führenden aktuellen Entwicklungslinien in der Informationtechnik. Mit Zuschüssen von 27,8 Millionen Euro eines der größten europäischen IT-Förderprojekte, untersuchte BEinGRID mit unterschieldichsten Pilotanwendungen, wie Grid Computing unter anderem der Schiffbauindustrie Europas bei aufziehender schwerer See im globalen Wettbewerb unter die Arme greifen kann.(…)«

»(…) Als Partner gewann die EU das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin, das Center of Maritime Technologies e.V. in Hamburg und das Gemeinschaftsunternehmen des ICT-Dienstleisters T-Systems und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die T-Systems SfR (Solution for Research), die gemeinsam mit internationalen Schiffbauunternehmen eine Simulationsplattform an die Grid-Technik angeschlossen haben. (…)«

Step Change in Life Sciences

BIOforum Europe, 27. November 2008

»(…) In the opinion of Prof. Ulrich Trottenberg, director of Fraunhofer Institute for Algoritms and Scientific Computing SCAI, the SIMDAT project co-ordinator, one of the most important R&D strategies to achieve a significant gain of efficiency is to tap into external knowledge and expertise through a network of external alliances, sharing the risk, reward and control. Given the large investments in drug research, virtualisation provides a great saving potential.(…)«

WER, WAS, WANN, WO

Kölner Stadt-Anzeiger, 25. November 2008

»(…) Bewerbungstag Das Fraunhofer Insitutszentrum auf Schloss Birlinghoven lädt am Mittwoch, 26.November, zu einem Bewerbungstag für Studenten, Absolventen und Abiturienten ein. Zischen 14 und 18.30 Uhr können sich Interessenten einen Überblick über die verschiedenen Forschungsbereiche verschaffen. Nähere Informationen im Internet. (rjo) www.izb.fraunhofer.de/karriere (…)«

Zähes Ringen um gute Leute

Kölner Stadt-Anzeiger, 13. November 2008

»(…) Nicht weniger als 110 Unternehmen haben gestern den Weg zur Hochschulmesse gefunden. Darunter auch die Fraunhofer Gesellschaft in Schloss Birlinghoven, die laut Unternehmenssprecher Michael Krapp gleichfalls händeringend nach Personal sucht. Mathematiker und Informatiker haben zurzeit gute Chancen auf einen Job bei dem renomierten Forschungsinstitut. (…)«

Wissenschaft in der Tageszeitung

General-Anzeiger, 3. November 2008

»(…) Über due Arbeit in Regionalzeitungen, über deren Zukunft und über die Bedeutung von Wissenschaft in der lokalen Berichterstattung spricht Andreas Tyrock, Chefredakteur des General-Anzeigers, heute, Montag, ab 18 Uhr im großen Saal von Schloss Birlinghoven. Das Gespräch zählt zur Reihe "Schlossgespräche" des Fraunhofer-Instituts.«

General-Anzeiger, 22. Juli 2008

Keine Titelangabe

»(…) Fraunhofer-Institutszentrum Schloß Birlinghoven (IZB) und wurde dort von Institutsleiter Ulrich Trottenberg (…).«

Mathematik steckt überall drin

General-Anzeiger, 3. Juli 2008

Im Wissenschaftszelt werden alte Vorbehalte abgebaut

»(…) ›Der Bundespräsident hat küzlich acht in kurzer Zeit geschafft‹, berichtete Michael Krapp von der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Puzzle veranschaulicht die Arbeit des PC-Programms ›PackAssistant‹, den die Fraunhofer-Abteilung Optimierung mit BMW und Audi entwickelt hat, um durch Platz sparende Anordnung von Bauteilen Geld zu sparen. Die Audi-Zulieferer etwa packen heute 45 statt 36 Heckleuchten in einen Behälter, was eine Einsparung von jährlich 57 000 Euro erbringe. (…)«

Chemische Informationen automatisch auslesen

Fraunhofer-Magazin, Ausgabe 3, 2008

»(…) Von der Zusammenarbeit mit den SCAI-Forschern erwartet InfoChem einen Durchbruch bei dem automatischen Auslesen chemischer Informationen aus unterschiedlichen Quellen. Die Münchener Softwerker wollen mit Hilfe der SCAI-Software ihr Dienstleistungsangebot ausdehnen. Zukünftig soll es auch kundenspezifische Projekte mit hoher Erkennungsrate geben. ›Das Innovationspotential ist längst nicht ausgeschöpft‹, ist Eiblmaier überzeugt. (…)«

Wettkampf Mensch gegen Maschine

Rhein-Sieg-Anzeiger, 16. Juni 2008

Die Fraunhofer-Gesellschaft hatte Schüler zum "Tag der Technik" eingeladen

»(…) Der Wettkampf Mensch gegen Maschine war einer der Höhepunkte in der Manege der Innovationen. Die Fraunhofer-Gesellschaft hatte zum ›Tag der Technik‹ Schüler ab dem siebten Schuljahr auf das Gelände des Institutszentrums eingeladen, und rund 600 waren gekommen. (…)«

Viel Spaß mit Zahlen und Wissenschaft

Kölnische Rundschau, 16. Juni 2008

»Manege der Innovationen« im Hof von Schloss Birlinghoven

»(…) ›Wir wollen zeigen, dass Mathematik und Informatik keine trockene und nüchterne Geschichte sind, sondern brauchbar für alle möglichen Probleme‹, erklärte Michael Krapp, der in diesem Jahr die Gesamtorganisation in Sankt Augustin übernommen hatte. So haben Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft die MP3-Datenkompression erfunden; wie das nicht nur für Musik, sondern auch für die riesigen Datenmengen von Crashtests verwendet werden kann, erfuhren die Zuschauer nun ebenso wie sie ein Navigationssystem für Feuerwehrleute kennen lernten. (…)«

Knallharte Mathematik im bunten Zirkuszelt

General-Anzeiger, 16. Juni 2008

Wissenschafts-Show in der Manege der Innovationen. 600 Schüler im Fraunhofer-Institut

»(…) Zum ersten Mal nämlich hatte das IZB zur ›Manege der Innovationen‹ eingeladen – und insgesamt 600 Schüler, meist aus den siebten Klassen, hatten sich übers Internet zur Wissenschafts-Show angemeldet. ... ›Wir wollen einfach deutlich machen, dass Mathematik uns überall im Alltag begegnet, etwas Alltägliches ist, vor dem man keine Scheu zu haben braucht‹, erklärt Michael Krapp, Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts. Er und sein fünfköpfiges Team hatten diese besondere Premiere auf dem sonst abgeschirmten Institutsgelände über vier Monate vorbereitet und konnten dank der überzeugenden Konzeption am ›Tag der Technik‹ einiges mehr anbieten, als an einem ›normalen Tag der offenen Tür‹ im Birlinghovener Institutszentrum. (…)«

Köhler und Millionen Unbekannte

Kölnische Rundschau, 30. Mai 2008

»(…) Welweit führend ist das Fraunhofer-Institut auch mit einer brandneuen Software, die chemische Formeln – die bislang nur als Pixelhaufen gesehen wurden – wie ein Mensch erkennen und einordnen kann. Die Forscher warben beim Staatsoberhaupt beredt für sich - Institutsleider Dr. Ulrich Trottenberg: "Deutschland braucht Zukunft, Deutschland braucht Fraunhofer" – und betonten die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Region, sowie den Universitäten im Umkreis, die sich auch in der Gästeliste spiegelte: mit führenden Vertretern der Hochschulen und großer Firmen wie der Telekom AG, die Moeller GmbH und die Intel GmbH. (…)«

Der Bundespräsident übt sich als Packer

General-Anzeiger, 30. Mai 2008

Horst Köhler und seine Frau Eva besuchen zum Jahr der Mathematik das Fraunhofer-Institut auf Schloß Birlinghoven. Findige Forscher überzeugen

»(…) Der Besuch des Staatsoberhauptes im Schloss kam nicht von ungefähr. Ulrich Trottenberg, SCAI-Institutsleiter, und Horst Köhler kennen sich gut aus gemeinsamen Bonner Tagen. ›Wir haben es immer wieder versucht, ihn hierher zu bekommen.‹ … Kurze Begrüßung, dann begrüßte Trottenberg das Staatsoberhaupt: ›Es ist eine große Freude und eine Auszeichnung, Ihnen unsere Forschungsergebnisse präsentieren zu dürfen.‹ Leider gelte die Mathematik in der Bevölkerung als unsympathisch, weltabgewandt und schwierig. ›Wir stellen eine gefährliche Entwicklung fest und einen Nachwuchsmangel, der die Wettbewerbsfähigkeit bedroht‹, sagte Trottenberg. Deshalb sei das Jahr der Mathematik mit seinen vielen Projekten wichtig. (…)«

Höchste Punktzahl für Köhler bei Logistik-Test

Rhein-Sieg-Anzeiger, 30. Mai 2008

Bundespräsident besucht das Fraunhofer-Institut

»(…) Er und seine Gattin Eva Luise sind in erster Linie als Zuhörer auf den Campus des Fraunhofer-Instituts gekommen. Auf Einladung von Institutsleiter Ulrich Trottenberg möchte sich das Paar einen Überblick über die Aktivitäten der über 500 Wissenschaftler machen. Anlass ist das deutschlandweite ›Jahr der Mathematik‹. Nachdem die schwarze Limousine mit dem Kennzeichen ›0-1‹ pünktlich um 10 Uhr vorgefahren ist, erläutert Trottenberg den rund 60 geladenen Gästen zunächst einmal, was es mit dem Festjahr so auf sich hat. Dass die Reize der Mathmatik ja bekanntlich eher im Verborgenen liegen. Dass in den Schulen keine Notiz von der Ablösung der Formeln als wichtigstem mathematischen Instrument genommen wird. Und wie wichtig die Kunst des Rechnens für die heimische Wirtschaft ist. (…)«

Technology Review, Ausgabe vom Mai 2008

»(…) Allerdings mache ein Modell immer Abstriche von der Realität, sagt Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin. Experimente parallel zur Modellierung müssen deshalb meist die Qualität der späteren Simulationsergebnisse sichern. Denn beweisen lässt sich deren prinzipielle Richtigkeit im strengen Sinne nicht. So werden weiterhin echte Jets getestet und reale Autos zerstört. Immerhin können Simulationen aber den Weg zum entscheidenden Realtest verkürzen. (…)«

Schöne Fomeln

Die Zeit - Wissen, 24. Januar 2008

»(…) Mathematik steckt in jedem Handy, im Auto, im Internet – solche Sätze hört man jetzt anlässlich des Jahres der Mathematik immer wieder. Aber ist das wirklich Mathematik oder bloßes Rechnen? Ulrich Trottenberg, Chef des Fraunhofer-Instituts Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI), besteht darauf, dass auch die Ingenieursmathematik echte Mathematik ist. (…)«

»(…) Trotzdem sind angewandte und reine Mathematik immer noch zwei Kulturen, und man sollte nicht von jeder neuen mathematischen Entdeckung erwarten, dass sie in 20 Jahren eine praktische Anwendung findet. ›Ich glaube nicht, dass Perelmans Beweis der Poincaréschen Vermutung irgendeine Bedeutung für die Wirklichkeit hat‹, sagt Ulrich Trottenberg. ›Es ist einfach eine mathematisch spannende Frage.‹ (…)«

Mathematik ist Schlüssel zu jeglicher Hightech

Darmstädter Echo, 24. Januar 2008

Förder-Wettbewerb belohnt neue Unterrichtsideen mit 300 000 Euro

»(…) Der Mathematiker Ulrich Trottenberg kritisierte die Praxis des Mathe-Unterrichts. ›Wenn ich mir heute die Schulbücher angucke, könnte ich 20 oder 30 Prozent leichter rausstreichen‹, sagte der Leiter des Fraunhofer-Instituts Algorithmen und Wissenschftliches Rechnen. (…)«

Die verschlafene Revolution

Kampf für besseres Image – 2008 ist in Deutschland das
»Jahr der Mathematik«

Kölner Stadt-Anzeiger, 17. Januar 2008

»(…) Aber ist es nicht tatsächlich schwierig zu vermitteln, warum ich noch rechnen lernen soll, wenn das der Computer für mich machen kann?

Trottenberg: Die angewandte Mathematik hat sich in den vergangenen 50 Jahren grundlegend geändert – denn die Entwicklung der Computer hat die Situation revolutioniert. Doch davon ist in den Schulen nur wenig angekommen. Warum werden Computer so selten im Mathe-Unterricht eingesetzt? Jugendliche nutzen täglich Handys udn MP3-Player – alle diese Entwicklungen beruhen auf mathematischen Forschungen. Warum werden die zufrunde liegenden mathematischen Prinzipien nicht in den Schulen vermittelt? (…)«

Reiz der Mathematik liegt im Verborgenen

Kölner Stadt-Anzeiger, 15. Januar 2008

»(…) Damit eine Aufbruchsstimmung in den Schulen stattfinden kann, muss dort laut Trottenberg erst einmal ankommen, das sich in der angewandten Mathematik in den vergangenen Jahren ein fundamentaler Wandel vollzogen hat: ›Mit numerischer Simualtion und Optimierung können heute Aufgaben in Angriff genommen werden, deren Lösung noch in den 70er Jahren utopisch erschienen.‹ Dazu gehöre der Entwurf von Automobilen unf Flugzeugen im Rechner ebenso wie die präzise Wettervorhersage für 14 Tage. (…)«

Campus in Birlinghoven expandiert

Kölner Stadt-Anzeiger, 10. Januar 2008

»(…) Der Campus der Fraunhofer Gesellschaft (FhG) auf Schloss Birlinghoven wird in den kommenden jahren kräftig wachsen. Leiter des Institutszentrums, gegenüber dem ›Rhein-Sieg-Anzeiger‹ erklärte, rechnet er mit einem Personalzuwachs in der Größenordnung von 20 Prozent. Grund für die Expansion sei, dass alle drei hier beheimaten Institute wirtschaftlich hervorregend dastehen. (…)«

Simulation von Polymeren

Markt und Mittelstand, 1. Januar 2008

»(…) Die Computersimulation von chemischen Systemen auf molekularer Ebene ist ein Schlüssel zur schnellen Materialentwicklung. Sie erfordert aber viel Spezialwissen und Entwicklungszeit, weshalb der Industrie bis heute eine effizente Software fehlt. In einer strategischen Partnerschaft wollen das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) und das Farunhofer-Institut für Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) eine Software zur Simulation von Polymeren entwickeln. (…)« www.mpip-mainz.mpg.de