Projekte im Geschäftsfeld High Performance Analytics

Eine Auswahl unserer Förderprojekte:

MathEnergy - Mathematische Schlüsseltechnologien für Energienetze im Wandel

Das Projekt MathEnergy fördert die Weiterentwicklung mathematischer Schlüsseltechnologien für die neuen Anforderungen, die im Zuge der Energiewende an Energienetze gestellt werden. Um Netzauslastung und -ausbau versorgungssicher und effizient zu gestalten, müssen Angebot und Bedarf abgeglichen sowie Flexibilitäten zwischen Energieträgern und durch Speicherung genutzt werden. Dazu werden netzübergreifende Modelle und modellbasierte Monitoring-, Regelungs- und Bewertungskonzepte für den Planungsbereich und Vorbereitungen für den Betrieb erarbeitet. Ziel ist die Entwicklung einer Software-Bibliothek für hierarchische, parametrische, nichtlineare, geschaltete und dynamische Netzmodelle mit stochastisch variierenden Einflussgrößen und Workflows zur integrierten Simulation und Analyse von netzübergreifenden Szenarien der Energieversorgung mit Strom und Gas. Dabei besteht die Aufgabe von HPA darin, ganzheitlich die MathEnergy-Softwarebibliothek voranzutreiben und über Demonstratoren zur effizienten Analyse großer sektorübergreifender Energienetze in Deutschland beizutragen.
Laufzeit: 10/2016 bis 09/2020

ES-Flex-Infra

Modellierung und Optimierung der Kopplung von Energiesektoren zur Flexibilisierung der Energieinfrastruktur.
Laufzeit: 06/2016 - 06/2019

Reaktionskinetische Modelle

Im von der DFG geförderten Projekt Identifikation physikalischer reaktionskinetischer Modelle unter Einsatz von Metamodellierung am Beispiel der alkalischen Elektrooxidation von Methanol werden Mikro- und Makrokinetik sowie geschwindigkeitsbestimmende Schritte der alkalischen Methanoloxidation auf Basis einer geeigneten Kombination von physikalischen Ansätzen und Metamodellierung identifiziert. Hierbei wird bekanntes Wissen zu den einzelnen Prozessen in Form mathematischer Ansätze und Gleichungen kombiniert mit einer Datenbank an möglichen physikalischen Ansätzen für die Beschreibung weiterer Prozesse und Parameterabhängigkeiten sowie mit Metamodellansätzen zur Extraktion korrekter Abhängigkeiten aus Experimenten.
Laufzeit: 10/2015 - 09/2017

CharMe-uPS

In dem von der Forschungsvereinigung der Arbeitsgemeinschaft der Eisen und Metall verarbeitenden Industrie e.V. (AVIF) geförderten Projekt CharMe-uPS arbeitet HPA an der Charakterisierung und Meta-Modellierung von ungleichartigen Punktschweißverbindungen für die Crash-Simulation.
Laufzeit: 07/2015 - 12/2017