Pressespiegel

Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Stromnetze: Teurer Umbau

Handelsblatt, 16. April 2012

»Künftig werden Komplexität, Anfälligkeit und damit der Betrieb des Stromnetzes zunehmen. Um das zu reduzieren, haben die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen nun eine Simulationssoftware entwickelt. Sie analysiert Transportnetze für Elektrizität, Gas und Wasser schon bei der Planung. Das Institut verhandelt bereits mit Firmen über eine Lizenzierung. (…)«

Der allwissende Crashtest

www.innovisions.de, 26. Januar 2012

»Mit virtuellen Crash-Tests prüfen Fahrzeugentwickler die Sicherheit neuer Modelle bereits lange bevor der erste Prototyp auf Rädern vor ihnen steht. Um jedoch das reale Crash-Verhalten von Bauteilen zuverlässig vorausberechnen zu können, muss deren Herstellungshistorie, also die Veränderungen der Materialeigenschaften während des Herstellungsprozesses, berücksichtigt werden. Die Softwarelösung SCAIMapper des Fraunhofer SCAI sorgt dafür, dass Ergebnisse aus Herstellungssimulationen auch von Crash-Simulatoren verstanden und verwendet werden. (…)«

Perfekt gepackt

www.innovisions.de, 25. Januar 2012

»Die Entwicklung von Verpackungslösungen für einen sicheren und wirtschaftlichen Transport von Bauteilen war bisher eine aufwendige Tüftelarbeit. Nichtsdestotrotz sollen Auto-, Maschinen- oder Geräteteile immer effizienter vom Zulieferer ans Montageband gebracht werden – nicht nur aus Kostengründen, sondern auch um die Umwelt zu schonen. Nun errechnen Optimierungsalgorithmen von Fraunhofer SCAI in nur wenigen Minuten die ideale Befüllung von Transportbehältern mit baugleichen Einzelteilen. Die Softwarelösung PackAssistant ist bereits weltweit im Einsatz und erreicht in der Praxis bei Lagerhaltung und Transport eine Ersparnis von bis zu 25 Prozent. (…)«

Angst vor Algorithmen muss niemand haben

Kölner Stadtanzeiger, 21. Januar 2012

»(...) Herr Trottenberg was ist ein Algorithmus?
Prof. Ulrich Trottenberg: Eine Folge von Rechenvorschriften, die  aus endlich vielen Schriften besteht und an deren Ende ein Ergebnis steht. Das klingt abstrakt, ist aber auf gar keinen Fall etwas Geheimnisvolles. Vielleicht kennen Sie aus der Schule noch die Berechnung des größten gemeinsamen Teilers zweier Zahlen. Da gibt es verschiedene Schritte bis zum Ergebnis. Das ist der vielleicht älteste Algorithmus, den Euklid vor 2300 Jahren erfunden hat. (...)«

Wie viel Toleranz bei Toleranzen?

weiter.vorn, 1.2012

»(...) Leider gibt es keine perfekte Welt – auch nicht im Bereich der Produktentwicklung und Produktion. Im Gegenteil: Jeder Entwurf bleibt schöne Theorie, weil Toleranzen und schwankende Materialeigenschaften unvermeidlich zu Abweichungen vom Ideal führen. (...) Dr. Tanja Clees, Abteilungsleiterin High Performance Analytics am Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI in Sankt Augustin arbeitet daran, wie man den Einfluss solcher Schwankungen analysieren und besser beherrschen kann.   (...)«